Digitales Impuls-Café by Luisa Bergholz

SELBSTVERWIRKLICHUNG

Selbstverwirklichung – ein großes Wort, das vor allem von Psychologie und Philosophie geprägt wurde. Aber was bedeutet das eigentlich? Und wie verwirklichst Du Dich selbst?

Der Duden definiert Selbstverwirklichung als „Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch das Realisieren von Möglichkeiten, die in jemandem selbst angelegt sind“. Es geht darum, die eigenen Stärken einzusetzen, Träume zu verwirklichen, sein Potenzial zu verwirklichen. Häufig ist in diesem Zusammenhang auch vom Sinn des Lebens, dem Purpose oder dem eigenen Warum die Rede.

Gerade Social Media ist heutzutage voll davon, doch auch in die Unternehmen zieht das Thema Selbstverwirklichung zum Beispiel im Rahmen der New Work Bewegung immer mehr ein.

Selbstverwirklichung – ein Luxusproblem?

Die sogenannte Bedürfnispyramide, die von dem Psychologen Abraham Maslow entwickelt wurde, stellt vereinfacht die verschiedenen menschlichen Bedürfnisse dar und bringt diese in eine Rangreihe. Die Grundidee: Nur wenn die grundlegenden Bedürfnisse wie zum Beispiel Atmen, Essen oder Schlafen befriedigt sind, entstehen überhaupt erst Bedürfnisse aus den höheren Ebenen der Bedürfnispyramide.

Ganz oben in dieser Bedürfnispyramide steht die Selbstverwirklichung. Laut Maslow streben wir alle diese Selbstverwirklichung an – jedoch nur, wenn die darunterliegenden Bedürfnisse gestillt sind. Wie bei jedem Modell handelt es sich dabei um eine Vereinfachung und wir müssen nicht erst alle anderen Bedürfnisse zu 100 % befriedigen, ehe wir uns der Selbstverwirklichung widmen können.

Gleichzeitig ist Selbstverwirklichung damit tatsächlich eine Art Luxusproblem. Eine Frau, die nicht weiß, wann sie das nächste Mal etwas essen oder wo sie sicher die Nacht verbringen kann, wird sich tendenziell weniger Gedanken darüber machen, wie sie ihre Potenziale bestmöglich entfalten kann und wie sie ihrem Leben mehr Sinn verleiht, als beispielsweise eine Frau mit sicherem Job und sicherem Einkommen.

Dass es uns so gut geht, dass wir uns mit Themen wie unserer Selbstverwirklichung beschäftigen können, ist ein Privileg.

Ein Privileg, dessen wir uns bewusst sein sollten und mit dem meiner Meinung nach auch eine gewisse Verantwortung einhergeht.

Geht Selbstverwirklichung nur im Job?

Nein. Selbstverwirklichung geht auf ganz viele Weisen und der Job ist ein – für viele ein zentraler – Weg für Selbstverwirklichung. In der Regel ist es bei der Selbstverwirklichung wie bei einem Puzzle: Die verschiedenen Bestandteile Deines Lebens wie Beruf(e), Familie, Freundschaften, Hobbies, Ehrenämter und und und ergeben in Summe die perfekte Mischung für die Selbstverwirklichung.

Dass es den einen Job gibt der DEINE Berufung ist, den Du einfach nur finden musst, ist meiner Meinung nach übrigens ein Mythos. Ich bin allerdings der Meinung, dass alle Menschen eine Berufung haben. Es gibt jedoch verschiedenste Möglichkeiten, diese im Job oder in der Freizeit zu leben. Und was gerade gut passt, kann und darf sich im Laufe Deines Lebens ändern.

Wie verwirklichst Du Dich selbst?

Selbstverwirklichung sieht für jede und jeden unterschiedlich aus. Daher ist die gute Nachricht: Du darfst für Dich selbst definieren, wie das Leben aussieht, das Du führen möchtest. Und gleichzeitig ist die schlechte Nachricht: Nur Du kannst das definieren, niemand kann Dir das abnehmen. Auch wenn viele Accounts in Social Media suggerieren, dass Selbstverwirklichung immer gleichbedeutend mit vom Strand oder Camper aus arbeiten sei… So einfach ist es nicht. Für manche mag das ein tolles, passendes Lebensmodell sein – und für die meisten wahrscheinlich überhaupt nicht.

Aus meiner persönlichen Erfahrung und der Zusammenarbeit mit meinen Klientinnen im Coaching habe ich einen 4-Schritte-Fahrplan für den Weg zur Selbstverwirklichung entwickelt. 4 Schritte, mit denen Du zur Selbstneuerfinderin wirst.

Hier ein kleiner Einblick in diesen Fahrplan:

I. Wo stehst Du gerade?

Bevor Du etwas änderst, solltest Du Dir genau anschauen, wo Du aktuell stehst.

  • Bist Du zufrieden mit Deinem aktuellen Leben so wie es jetzt ist?
  • Was ist gut daran, wie es gerade ist?
  • Wo wünschst Du Dir etwas anderes?

Hast Du Lust, Dich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen? Dann sei unbedingt beim gratis Workshop zur Standortbestimmung Ende September mit dabei! In dem interaktiven Live-Workshop mit mir nimmst Du Dein aktuelles Leben, die verschiedenen Lebensbereiche und die Rollen, die Du einnimmst, genau unter die Lupe und tauschst Dich in einem geschützten Rahmen mit Gleichgesinnten aus, die die gleichen Fragen beschäftigen. Und natürlich hast Du die Möglichkeit, mir alle Deine Fragen zu stellen. Es gibt sogar mehrere Termine, von denen Du Dir denjenigen aussuchen kannst, der für Dich am besten passt. Also wenn Du Dir das entgehen lässt, dann weiß ich auch nicht 😉

Da wir in einem vertraulichen Rahmen arbeiten, ist die Teilnehmendenzahl begrenzt – sicher Dir also gleich hier Dein Ticket:

II. Wer bist Du und wer möchtest Du sein?

Wenn Du Dir klar darüber geworden bist, wo Du aktuell stehst und was Du ändern möchtest, frage Dich: Wer bist Du und wer möchtest Du sein?

  • Was macht Dich aus?
  • Wo liegen Deine Stärken?
  • Nach welchen Werten lebst Du bzw. willst du leben?
  • Welche Rahmenbedingungen brauchst Du, um Dich entfalten zu können?

Mit der Beantwortung dieser Fragen schaffst Du die perfekte Basis für die Kernfrage im Prozess der Selbstverwirklichung:

III. Was willst Du wirklich, wirklich?

In diesem Schritt geht es ums Träumen, losgelöst von allen äußeren Erwartungen und (vermeintlichen) Zwängen.

  • Wie möchtest Du leben?
  • Was möchtest Du bewirken oder erschaffen?

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.

Jean-Jacques Rousseau
IV. Ins Handeln kommen

Das Wissen alleine dazu, was Du wirklich, wirklich willst, reicht nicht aus, um Dich selbst zu verwirklichen. Unser Gehirn liebt Routinen, weil es dadurch viel Energie sparen kann. Und deshalb ist es sehr findig darin, Gründe und Ausreden zu finden, weshalb wir doch bitte bei unseren alten Gewohnheiten bleiben und bloß nichts ändern sollen. Daher wird spätestens an diesem Punkt unser innerer Kritiker laut, der uns davon abhalten will, irgendetwas zu verändern.

Gerade am Anfang braucht es dazu immer wieder neue Energie, bewusstes „Drandenken“ oder auch Umdenken und Willensstärke, um neue Gewohnheiten aufzubauen. Hier gibt es viele hilfreiche Methoden, um wirklich in die Umsetzung zu kommen, deren Darstellung an dieser Stelle den Rahmen sprengen würde.

Bist Du bereit, Dich selbst zu verwirklichen?

Diese Übersicht über den 4-Schritte-Fahrplan ist nur ein kleiner Auszug aus meinem Coachingprogramm SELBSTNEUERFINDERIN. In diesem Programm durchläufst Du diesen Prozess gemeinsam mit mir und einer kleinen Gruppe von Gleichgesinnten. Mit gemeinsamen Live-Coaching-Sessions in der Gruppe und 1:1 mit mir und vielen verschiedenen Methoden, die Du direkt umsetzen kannst – so dass auch Du am Ende endlich weißt, was Du wirklich, wirklich willst!

Im Oktober startet die nächste Runde SELBSTNEUERFINDERIN. Setz Dich jetzt schon unverbindlich auf die Warteliste – dann erfährst Du als Erste, sobald die Anmeldung möglich ist und sicherst Dir außerdem einen exklusiven Wartelistenbonus:

In dem Workshop zur Standortbestimmung werde ich auch ein bisschen von dem Programm erzählen.

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