Digitales Impuls-Café by Luisa Bergholz

KEINE ZEIT?

Was würdest Du tun, wenn Du mehr Zeit hättest? Mehr Zeit mit Deiner Familie oder Deinen Freundinnen verbringen? Häufiger raus in die Natur gehen? Mehr schlafen? Dich endlich um Deine Steuererklärung, Deine Finanzen, … kümmern? Oder Dich mit Dir, Deinen Zielen und Deiner Weiterentwicklung beschäftigen? Der häufigste Grund, den mir andere nennen, dafür dass sie etwas nicht machen, ist „Keine Zeit“. Geht es Dir auch so? Halte einmal inne und überlege Dir, wofür Du keine Zeit hast, obwohl Du es gerne machen würdest.

In diesem Beitrag teile ich mit Dir mehrere Impulse dazu, wie Du es schaffst, Zeit für die Dinge zu haben, die Dir wirklich wichtig sind.

Es ist genug Zeit da

Wir alle haben gleich viel Zeit zur Verfügung: 24 Stunden pro Tag, 7 Tage die Woche. Wie kommt es, dass manche das Gefühl haben, immer zu wenig Zeit zu haben – und andere mit ihrer Zeit prächtig auskommen (und trotzdem viele Dinge machen)? Die Zeitmanagement-Expertin Laura Vanderkam ist überzeugt davon, dass es eine Frage der Haltung ist:

Wir erschaffen nicht das Leben, das wir möchten, indem wir Zeit sparen. Wir erschaffen das Leben, das wir möchten, und die Zeit spart sich von selbst.

Laura Vanderkam

Wenn Du glaubst, dass Du zu beschäftigt bist und nicht ausreichend Zeit hast, dann hast Du ihrer Meinung nach Deine Zeit nicht unter Kontrolle. Es geht nicht darum, alles schneller und effizienter zu machen, um Zeit zu sparen und so endlich Zeit für das Projekt zu haben, das Du schon so lange angehen wolltest. Es geht darum, Dich auf das zu fokussieren, was Du machen möchtest – und Dir die Zeit dafür zu nehmen.

Schau Dir nicht nur einen einzelnen Tag an, sondern jeweils eine ganze Woche. Ein Tag hat 24 Stunden – ja, das ist kurz und in dieser Zeit kannst Du nicht alles auf einmal machen, was Du machen möchtest. Eine Woche hingegen hat 168 Stunden. Und das ist eine ganze Menge. Wenn Du jede Nacht 8 Stunden schläfst und 40 Stunden pro Woche arbeitest, bleiben noch insgesamt 72 Stunden übrig. Selbst wenn Du 50 Stunden pro Woche arbeitest, sind es noch 62 Stunden. Du hast also mehr als 60 Stunden pro Woche Zeit für alles andere. Und trotzdem hast Du das Gefühl, dass Du keine Zeit hast, um Sport zu machen oder Deine Eltern anzurufen?

Beobachte Dich in der nächsten Zeit einmal dabei, wie Du Deine Zeit eigentlich verbringst. Den besten Überblick erhältst Du, wenn Du Dir für einige Wochen im Laufe des Tages immer wieder notierst, was Du wie lange gemacht hast.

Zeit ist eine Entscheidung

Wie Du Deine Zeit verbringst, ist Deine Entscheidung. Jedes Mal, wenn Du sagst: „Ich habe keine Zeit für dieses oder jenes“, sagst Du eigentlich: „Das hat für mich keine Priorität“. Anstatt Dich zu fragen, wie Du die Dinge, die Du tust, noch effizienter erledigen kannst, solltest Du Dich also fragen, ob Du sie überhaupt machen möchtest und ob sie für Dich eine Priorität sind.

Was sind die Dinge, die Dir wichtig sind? Was möchtest Du erreichen?

In diesem Zusammenhang finde ich das Bild des Museums des Lebens von John Strelecky sehr hilfreich: Stell Dir vor, am Ende Deines Lebens wird ein Museum für Dich gebaut, das Dein Leben darstellt. Mit jedem Moment, den Du lebst, erschaffst Du neue Werke für dieses Museum. Fotos, Videos, Skulpturen… Das Museum zeigt Dein Leben genauso, wie Du es gelebt hast. Wenn Du 90 % Deines Lebens gestresst warst, versucht hast, die Erwartungen anderer zu erfüllen oder Dinge gemacht hast, die Dir keine Freude gemacht haben, wird das Museum zu 90 % aus Exponaten bestehen, die genau das zeigen. Mit jedem neuen Tag, den Du lebst, füllst Du Dein Museum. Und egal, wie Du es bisher gefüllt hast, Du kannst jetzt damit starten, es bewusst mit schönen Momenten zu füllen – und Museumstage zu leben.

Pay yourself first

Wenn Du Kontrolle über Deine Zeit haben möchtest, solltest Du die Planung Deiner Zeit nicht anderen überlassen. Im Finanzbereich gibt es das Prinzip „Pay yourself first“ – was bedeutet, dass Du von dem Geld, das Du einnimmst, zuerst in Deine Sparpläne, Investments usw. für Dein zukünftiges Ich einzahlst, ehe Du Geld für kurzfristige Dinge ausgibst.

Dieses Prinzip kannst Du auf Deine Zeitplanung übertragen: Plane Deine Woche (oder auch Deinen nächsten Monat) bewusst und reserviere Dir als erstes fixe Zeiträume, in denen Du Dich den Dingen widmest, die für Dich Priorität haben. In diesen Zeiträumen bist Du für andere Dinge nicht verfügbar (denn sie haben dann keine Priorität). Nimm erst danach Terminanfragen von anderen an – und überlege jeweils, ob Du das wirklich machen möchtest oder nicht.

Nutze kleine Freiräume

Du brauchst häufig gar nicht viele Stunden am Stück, um etwas zu machen, das Dir Freude macht. Nutze beispielsweise Wartezeiten (während das Essen im Ofen ist, Du im Wartezimmer sitzt o.ä.) dafür, ein wenig zu lesen, Musik zu hören, Deine Gedanken schweifen zu lassen oder Dich selbst zu fragen, wie es Dir eigentlich gerade geht und was Du brauchst.

Was Du eher nicht machen solltest: Dein Handy in die Hand nehmen und ziellos durch die verschiedenen Social Media Apps klicken – denn dann ist schnell eine halbe Stunde oder mehr vorbei, ohne dass Du es mitbekommen hast.

Wie ist es bei Dir?

Gelingt es Dir, Dir die Zeit für das, was Dir wichtig ist, zu nehmen? Weißt Du, was Du wirklich, wirklich willst?

Lass uns gemeinsam schauen, wo Du gerade stehst! Buch Dir jetzt Deine persönliche Standortbestimmung mit mir – kostenlos und unverbindlich. Für mehr Klarheit und Orientierung dazu, wo Du gerade im Job und in Deinem Leben stehst und wo Du Dir gegebenenfalls selbst im Weg stehst. Bist Du bereit, Dich selbst neu zu erfinden? Dann klicke einfach auf den Link:

Quellen

TED-Talk von Laura Vanderkam
Big Five for Life von John Strelecky

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